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Intern
    NMUN Delegation

    Prof. Dr. Stefanie Schmahl, LL.M.

    Wir freuen uns sehr, dass Frau Prof. Schmahl, Inhaberin des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft über unsere NMUN-Delegation übernommen hat und uns nicht zuletzt wieder mit freundlichen und motivierenden Worten in ihrem Grußwort für unsere Pressemappe unterstützt. Vielen Dank!

    Fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zubewahren sowie Menschenrechte, wirtschaftlichen Wohlstand und sozialen Fortschritt überall auf der Welt zu fördern, haben 51 Staaten im Jahre 1945 die Vereinten Nationen gegründet.Auch in der heutigen Zeit, in der die Weltorganisation mittlerweile 193 Mitglieder zählt, haben diese Ziele keineswegs an Bedeutung verloren. Vielmehr stellen zahlreiche ethnische Konflikte, der internationale Terrorismus, die Seepiraterie, die weltweite Finanz - und Wirtschaftskrise, der Klimawandel und gravierende ökonomische Disparitäten zwischen den Industriestaaten einerseits und den Entwicklungsländern andererseits die Vereinten Nationen vor neue und schwierige Herausforderungen.Seit dem Millenniums-Gipfel 2000 hat deshalb in den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen eine breite Diskussion über die Aufgaben und Strukturen der Organisation begonnen, über ihre Leistungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit in der globalisierten Welt und über die Notwendigkeit von Reformen. Diese Diskussion ist auch 18 Jahre nach dem Millenniums-Gipfel bei weitem nicht beendet.

    Vor diesem Hintergrund ist es von besonderem Wert, wenn Studierende aus aller Welt an dem jährlich stattfindenden und höchst renommierten „National Model United Nations“ (NMUN) teilnehmen, um das UN-Geschehen am Sitz der Vereinten Nationen in New York für eine Woche zu simulieren. Auf diese Weise lernen junge Menschen nicht nur die Strukturen der Weltorganisation praxisnah kennen, sondern erlernen auch diplomatisches Geschick, Empathie, Teamfähigkeit und weitere soziale Kompetenzen, die unabdingbar sind, um – wie die Präambel der UN-Charta dies klarsichtig hervorhebt – „Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn im Frieden miteinander zu leben“. Dass auch die Würzburger Studierenden auf ihre eigene Initiative hin seit nunmehr 16 Jahren mit einer fakultätsübergreifenden Delegation an dem NMUN teilnehmen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

    Die Studierenden bereiten sich – in ihrer Freizeit und in Eigenregie! – mit herausragendem Engagement auf diese Veranstaltung vor. Sie organisieren Workshops, Vorträge und Rhetorik Übungen, intensivieren ihre englischen Sprachkenntnisse und informieren sich akribisch über Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur des Landes, das sie bei der Simulation in New York vertreten werden. Dieser Einsatz verdient großen Respekt und Anerkennung. Es ist eine Binsenweisheit, dass jedem Erfolg zahlreiche kleine, umsichtige, präzise und manchmal auch mühevolle Schritte vorangehen. Die Würzburger Studierenden leisten ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Gelingen des NMUN im März 2019 in New York durch intensive inhaltliche Vorbereitung. Sie verdienen es, dass man ihren bewundernswerten Eifer in jeglicher Hinsicht unterstützt und ihnen auch finanziell – nicht zuletzt im Blick auf die kostspielige Reise nach New York – unter die Arme greift.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn der beachtliche Einsatz, den die Würzburger NMUN-Delegation für dieses weltweit wichtige Projekt erbringt, durch großzügige Spenden honoriert würde. Allen Sponsoren danke ich bereits im Voraus sehr herzlich.