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Intern
    NMUN Delegation

    Nachwort unserer Faculty Advisorin Andrea Funk

    nameless moments, unique nexus

    Es ist schwer, den Geist von NMUN in Worte zu fassen. Der Zweck dieses Planspiels, die Simulation einer UN-Konferenz, ist naheliegend, obgleich nicht offensichtlich.

    Ich würde mir wünschen, jeder würde diese Erfahrung machen; denn NMUN ist nicht (nur) ein guter Abschnitt im Lebenslauf, sondern eine wertvolle Zeit, die einen aufs Leben vorbereitet.

    Man bewirbt sich – vielleicht aus Interesse an internationaler Politik, vielleicht weil frau schon immer mal nach New York wollte, vielleicht weil der Kommilitone schon begeistert dabei war, oder einfach aus Neugierde. Alleine und als Fremder meistert man die Auswahlhürden und wird schließlich ein Kandidat, ein Delegierter einer Gruppe, die nicht verschiedener sein könnte: Juristen, Sinologen, Mediziner, Politologen, Lehramtsanwärter und Biologen,... – Spannung vorprogrammiert. Dem Faculty Advisor obliegt die Aufgabe, diese einzigartige Spannung einerseits zu erhalten, andererseits die „Ausreißer“ abzufangen. Das gemeinsame Ziel, das die Richtung vorgibt, ist wohl die unsichtbare Kraft, die diesen zusammengewürfelten Haufen von Studenten zu einem unschlagbaren Team formt. Sicher sind auch die wöchentlichen Treffen sowie die freiwilligen, außeruniversitären Aktivitäten dafür verantwortlich, dass man sich schließlich kennen, schätzen und respektieren lernt. So manche Macke kann man nicht vor seinen Fellow Delegates verheimlichen, schließlich verbringt man im Laufe des Projekts eine gehörige Anzahl an Stunden miteinander. Letztendlich ist man verdammt zur Authentizität. Organisieren, optimieren, planen, rangieren, reagieren; natürlich debattieren, arrangieren und redigieren – damit wird man als Delegierter konfrontiert und schließlich wächst man eben automatisch in die Rolle eines Diplomaten. Sich vor eine Gruppe zu stellen, seine Meinung zu äußern und auch einmal als Einzelner gegen den Konsens der anderen zu treten, verlangt Mut und Aktivität. Man muss einiges an Zeit und Energie hergeben, um nicht auf der Stelle zu treten, sondern mit dem Team Schritt halten zu können und vorwärts zu gehen. Doch diese Investition lohnt sich, denn sie ist eine Anlage in die eigene Persönlichkeit. Aus Fremden werden Freunde, aus unbekanntem Terrain wird vertrautes Land, aus obligatorischen Treffen werden kurzweilige Zusammenkünfte.

    Ich möchte mich bei allen 14 Unikaten der NMUN-Delegation 2013 dafür bedanken, dass ich ihren Entwicklungsprozess von Studenten zu Delegates begleiten durfte. Auch wenn es nur wenige von Euch, wenn überhaupt, auf das internationale politische Parkett führen wird, hoffe ich doch, dass ihr noch lange von Eurer Zeit als Vertreter der JMU Würzburg zehren könnt. Behaltet den Spirit der Vereinten Nationen in Euch und vergesst nicht, ein kleines Stückchen davon weiterzugeben; denn nur dadurch lebt so ein Projekt wie NMUN – vom Engagement begeisterter Menschen, das ansteckend ist!

    Andrea Funk

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