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    NMUN Delegation

    MainMUN Frankfurt – Generalprobe für die Delegation aus Würzburg!

    Nach der ersten erfolgreich abgeschlossenen UN-Simulation in Hamburg vergangenen Jahres machte sich die Delegation aus Würzburg auf zu ihrem zweiten und letzten Model United Nations vor dem Antritt der großen Reise nach New York. Inmitten der heißen Klausurenphase des Semesterendes im Januar trat die Gruppe aus Würzburg den Weg zur MainMUN in Frankfurt am Main an, die diesjährig in der Goethe-Universität der Bankenstadt veranstaltet wurde.

    Die Delegation aus Würzburg war in den drei vorhandenen Komitees vertreten, die diesmal aus dem Sicherheitsrat, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP und der Generalversammlung bestanden. Am Nachmittag des 21. Januars traf die Gruppe aus Würzburg ein, um anschließend die Eröffnungszeremonie zu besuchen. Nun konnte es mit der „Formal Session“ losgehen! Die „Speaker´s List“ wurde eröffnet und die einzelnen Delegierten brachten ihre Standpunkte an, welches Thema ganz oben auf die Agenda in den einzelnen Komitees gesetzt werden sollte. Nach Ablauf der ersten Sitzung standen die Debatten fest, die die drei folgenden Tage behandelt werden sollten. Nun konnte der Abend entspannt in einem Irish Pub ausklingen, wobei man auf bereits bekannte Delegierte traf, die man von verschiedenen Stationen der Vorbereitung auf New York her kennengelernt hatte.

    Der nächste Tag stand bevor! In dieser ersten Phase stand das Festmachen einiger wichtiger Standpunkte im Vordergund, um anschließend Positionen auszutauschen und sich mit Interessenspartnern zu verbinden. Am Nachmittag fand ein „Expert Panel“ in den einzelnen Komitees statt, wobei Vorträge zu den aktuell debatierenden Themen gehalten wurden. In der Generalversammlung befasste man sich mit der Internationalen Drogenproblematik und der damit verbundenen Konsequenzen. Die Vorträge glichen sich den Themen an, und brachten weitere interesante Einblicke und Informationen, die den nachfolgenden Debatten eine große Wendung gaben. Nach dem zweiten Tag der MainMUN waren die Standpunkte klar und die wichtigen Bündnispartner geknüpft. So konnte es weiter mit konkreten Lösungsvorschlägen gehen; Delegationen, die in ihren Interessen übereinstimmen, verfassen ihre Vorschläge in einem „Working Paper“. Die Verfasser werden als „Sponsors“ bezeichnet, die nun versuchen, andere Delegierte von ihren Lösungsvorschlägen zu überzeugen, damit diese als „Signatories“ das Working Paper unterzeichnen. Um dies als Draft Resolution einzureichen, müssen mindestens 30 Prozent der anwesenden Delegierten das Working Paper signieren. Im Falle der Generalversammlung mit ihren 192 Vertretern bedarf dies volles Engagement und Einsatz der Sponsoren! Nach Einreichung des Entwurfs können Änderungen einzelner Delegierte vorgebracht werden, über die dann im Plenum offiziell abgestimmt werden muss. Es ist die Phase, in der Kompromisse geschlossen, Zugeständnisse gemacht und Übereinstimmungen getroffen werden müssen, bevor es zur „Voting Procedure“ gehen kann.

    Doch bevor es soweit sein sollte, stand der „Delegates Dance“ an - die große Abschlussfeier einer jeden UN-Simulation! Dies war eine gute Gelegenheit, um neue Delegierte kennenzulernen und Bekanntschaften zu vertiefen – und das ganz ohne Business Dress!

    Kurz vor Abschluss der MainMUN wurde in der Generalversammlung über das eingebrachte Working Paper abgestimmt, welches gelungen als Resolution verabschiedet wurde. Nach erfolgreich abgeschlossener Arbeit konnte es nun zurück nach Würzburg gehen!

    Insgesamt war die UN-Simulation in Frankfurt ein großer Erfolg für die Gruppe aus Würzburg, um vor New York nochmal diplomatische Fähigkeiten und die bereits vorhandenen Kenntnisse über den Ablauf und die Regeln eines Model United Nations zu vertiefen. Gut vorbereitet und motiviert bleibt nur zu sagen: New York wir kommen!!!