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Intern
    NMUN Delegation

    Hamburg, wir kommen! Die Delegation auf ihrer ersten Model United Nations Simulation

     

    Im November vergangenen Jahres war es nun soweit: die Delegation durfte im Rahmen der HamMUN zum ersten Mal ihre diplomatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen! Von der Uni ins Auto fuhr die Gruppe aus Würzburg mit Sack und Pack gen Norden, um erstmals direkt mit den Abläufen, Umgangsformen und Verhandlungsstrategien einer UN Versammlung vertraut zu werden und die ersten Erfahrungen in die Welt der Diplomatie zu machen. Dies lies die Delegation voller Erwartungen und Spannung die lange Reise nach Hamburg antreten.

    Die HamMUN ist eine innerhalb Deutschlands und international äußerst renomierte MUN, die vielfältige Möglichkeiten bietet, die Interessen eines Landes in unterschiedlichen Kommitees wie zum Beispiel dem Economic and Social Council, Human Rights Council, Security Council und natürlich der General Assembly zu vertreten. Nachdem die Regeln nochmals in einem Workshop vor der Eröffnung in Hamburg erklärt wurden, konnte es nun losgehen – in „Business Suit“ und „Diplomatic Conduct“, versteht sich natürlich!

    Der Donnerstag diente der großen Eröffnung an der Hamburger Universität, wobei nun im Anschluss jeder Delegierte den Platz in seinem Komitee einnahm und mit dem „Agenda Setting“ begann, der Festlegung der Reihenfolge deren Themen, die uns die nächsten vier vollen Arbeitstage zu anregenden Debatten und Lösungsvorschlägen anleiten sollten. Nach der ersten Sitzung, dem gesponserten Pizzaempfag der Universität Hamburg und der Möglichkeit, andere MUN-Teilnehmer aus Kalifornien, Mexiko und Taiwan kennenzulernen, fuhr die Delegation über einen kleinen Abstecher zum Hamburger Weihnachtsmarkt in ihre Unterkunft in die eine Stunde entfernte Ortschaft Maschen.

    Bevor am Freitag mit den ersten Reden und den ersten konkreten Lösungsvorschlägen zu den einzelnen Themen begonnen werden konnte, standen zwei Gastvorträge auf dem Programm der HamMUN: Christian von Spiczak – Brzezinski, Mitarbeiter des internationalen Johanniterverbundes, der einen Vortrag über seine persönlichen Erfahrungen im Bereich Entwicklungs- und Humanitärer Hilfe beim Wiederaufbau im vom Hurrican Katrina geschädigten New Orleans hielt, und Kapitän Peter Görg von der deutschen Marine, der über die Problematik der Pirateria am Kap Horn und vor der Küste Somalias referierte. Nach zwei sehr interessanten Vorträgen mit anschließenden Diskussionen ging es nun endlich an die Arbeit in den einzelnen Komitees. Dabei waren die ersten diplomatischen Versuche, sein Land möglichst getreu zu vertreten interessante und aufregende Erfahrungen, die bewusst werden ließen, welch große Aufgabe die Delegation in New York erwarten wird. “It´s been a hard day´s night!“ – wortwörtlich. Nach dem zweiten gelungenen Tag der HamMUN nahm die Delegation die Einladung an, mit den anderen Teilnehmern auf der Hamburger Reeperbahn diesen Tag, der so voller neuer Eindrücke war, ausklingen zu lassen.

    Samstag, 9.00 Uhr morgens: „who´s present?“ Der dritte Tag der HamMUN steht bevor, die Lösungsvorschläge und Zusammenschlüsse der einzelnen Staaten müssen vorangetrieben, geändert oder vertieft werden; die ersten „Draft Resolutions“, also mögliche Resolutionen werden weiter ausgefeilt und suchen Sponsoren und Signatoren. Es war der Tag der informellen Verhandlungen untereinander, der Ausarbeitungen und Lösungsfindungen. „Wie kann ich andere Staaten von meiner Resolution überzeugen, um deren Zustimmung zu erlangen? Und „wer vertritt ähnliche Positionen wie mein Land“? sind Fragen, die erahnen lassen, welch große Herausforderungen sich Diplomaten im wirklichen Leben stellen müssen. Als sich am Nachmittag die ersten Übereinstimmungen bestätigten und sich klare Positionen abzeichneten, wurde deutlich, wie schnell die Zeit bei einer MUN vergehen kann. Am Abend des Samstags stand der formelle „Delegate´s Dance“, der Tanz der Delegierten an. Dieser würdige Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes in Hamburg war eine gute Gelegnheit, um die eigene Delegation und die Delegierten aus den jeweiligen Komitees besser kennenzulernen, Adressen auszutauschen und überraschend festzustellen, dass die Delegation aus Würzburg einige andere Delegationen auf ihrem Weg nach New York wiedersehen wird.

    Sonntag: Letzter Tag der HamMUN und Heimfahrt. Doch ehe die Delegation ihre Fahrt nach Würzburg antrat, gab es noch viel Arbeit in den Komitees: die verschiedenen „Draft Resolutions“ verlangten ihre Abstimmung, jetzt zeigte sich, welche konkreten Lösungsvorschläge verabschiedet werden sollten, die in den vergangenen drei Tagen ausgearbeitet wurden. Dann war es soweit, und die Komitees stimmten über die Resolutionen ab und fanden einen gelungenen Abschluss ihrer vier-tägigen Sitzung. Mit vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken aber auch großer Erleichterung trat die Delegation ihre Heimreise nach Würzburg an.

    Die HamMUN war ein voller Erfolg für die Delegation, erste konkrete Erfahrungen im Bereich Diplomatie zu machen, welche der Gruppe als optimale Vorbereitung auf das National Model United Nations in New York dienen. Desweiteren bestätigte und bestärkte die vier-tägige Konferenz die Delegation uniform in ihrem Vorhaben, den Staat Qatar mit Enthusiasmus und Freude in New York zu vertreten.

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